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letztes Update: 18.05.12 20:21
SUPERBIKE-WM
Cal Crutchlow verlor nicht viel auf Jorge Lorenzo
© Gold & Goose
Cal Crutchlow verlor nicht viel auf Jorge Lorenzo

MotoGP ist zu langsam

Von Gordon Ritchie03.08.10-19:57

Silverstone hat gezeigt: Der Unterschied zwischen MotoGP und Superbike ist nicht so gross, wie er, gemessen an den Investitionen, sein müsste.

Jorge Lorenzos Bestzeit auf der fast 6 km langen Rennstrecke ist 2:03,308 min. Der beste Topspeed gelang mit 323,9 km/h Dani Pedrosa auf der Repsol-Honda.

Was den Topspeed angeht, waren die Superbikes viel langsamer: Max Biaggi kam mit seiner Aprilia nur auf 292 km/h. Er war also 31 km/h langsamer als das beste GP-Bike! Cal Crutchlow gelang auf seiner Superpole-Runde eine Zeit von 2:04,091 min. Und der Engländer war enttäuscht, dass er es durch kleine Fehler nicht auf eine 2:03er-Zeit geschafft hat.

«Das MotoGP-Paddock ist das, wo ich nächstes Jahr hin möchte», stellt Crutchlow klar. «Es wäre lustig gewesen, auf einem Superbike eine annährend gleiche Zeit zu fahren, wie es Lorenzo auf einem GP-Bike tut. Dadurch hätte ich bei den Leuten auch mehr Interesse an den Superbikes geweckt. Nur 7/10 von der MotoGP-Bestzeit entfernt zu sein, ist trotzdem unglaublich!»

Crutchlow wurde von Kommentaren Valentino Rossis angestachelt, der einmal mehr verlauten liess, dass die GP-Stars unendlich weit entfernt seien von den Superbike-Piloten. Als er, noch halb verletzt, auf der Yamaha-R1 vom Fleck weg schnellere Zeiten als James Toseland fuhr, war für viele klar, dass die besten GP-Piloten tatsächlich in einer anderen Liga spielen.

In Silverstone mussten wir aber feststellen, dass die besten Piloten der Welt mit ihren viel besseren Bikes kaum schneller sind als die Superbikes – obwohl alle Vorteile wie weniger Gewicht, Karbonbremsen, freie Chassis-Konstruktion, mehr Elektronik, viel grössere Budgets und bessere Reifen auf der MotoGP-Seite liegen. Zumindest theoretisch müssten MotoGP-Bikes viel schneller als die Serienrenner sein.

Ganz besonders im Qualifying. Doch in Wirklichkeit fehlten Crutchlow nur 0,7 sec auf seiner 162 kg schweren und von einem 15.000 Euro teuren Seriebike abgeleiteten Yamaha. Trotz aller Limitierungen und Nachteile.

In Anbetracht dieser Fakten muss sich jedes Werk die Frage stellen, welche Investitionen die richtigen sind und welche Reglements für die Zukunft verabschiedet werden müssen.


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POSTINGS

Posting von apriliacube am 03.08.10 20:39:21
So siehts aus !!!!!

Der ganze Aufwand bringt gleich mal gar nichts, dafür wird überall über zu hohe Kosten gejammert.

Auch wenn einige ewiggestrige Romantiker aufheulen werden, sollten sich die Werke fragen, warum man den Unsinn mit zwei Serien beibehalten will.

EIN gescheites Reglement, alle wichtigen Werke am Start und überhaupt wieder mal ein volles Starterfeld, das würde die Attraktivität des Motorradsportes bestimmt steigern......wovon letztlich alle profitieren würden.

Aber natürlich werden sich die beiden Bosse der Serie nie friedlich einigen, das sind ja schließlich Männer....
Mich erinnert das ganze an den Streit IRL / CART, das hat im Endeffekt auch keinem von beiden geholfen.
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