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letztes Update: 18.05.12 20:21
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Yvan Muller - Der neue und alte Weltmeister
© FIA WTCC
Yvan Muller - Der neue und alte Weltmeister

Yvan Muller ist Weltmeister

Von Oliver Müller20.11.11-08:16

Bei den WTCC-Läufen in Macau gab es zwei Rennsiege für Rob Huff. Zahllose Crashs beeinflussen die Rennverläufe.

Nach Sebastian Vettel in der Formel 1, dem Gespann Krumm/Luhr bei den GT und Sébastien Loeb in der Rallye-WM konnte nun in Macau der letzte FIA Weltmeister 2011 gekürt werden. Der Franzose Yvan Muller (Chevrolet Cruze) schaffte es, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, und seinen Weltmeistertitel zu verteidigen. Teamkollege Rob Huff wurde letztendlich um drei Punkte geschlagen.

In Lauf 1 gab es direkt nach dem Rennstart zunächst einen engen Fight zwischen Rob Huff und Yvan Muller hin zur bekannten «Lisboa Bend», den der Brite für sich entschied. Ähnlich wie in der Qualifikation, waren es erneut Gaststarter Andre Couto (SundRed León) und Alain Menu (Chevrolet Cruze), die aneinander gerieten und mit demolierten Fahrzeugen das Rennen nach wenigen Sekunden beenden mussten. Nach der obligatorischen Safety-Car-Phase behauptete Rob Huff seine Führung; Muller und SunRed-Ass Gabriele Tarquini folgten dahinter.

Darryl O'Young (bamboo-engineering Chevrolet) und Mehdi Bennani (Proteam BMW), die auf Position vier und fünf lagen, schafften es auch nur wieder bis zur Lisboa Bend, ihre aussichtsreichen Plätze behaupten zu können. Beide kollidierten und machten ein gutes Rennergebnis zunichte. Neuerlich musste das Safety-Car auf die Strecke geschickt werden. An einen flüssigen Rennverlauf war nicht zu denken. Nach dem Restart behaupteten sich Huff, Muller und Tarquini an der Spitze. Durch die Dezimierungen im Feld konnten sich Tom Coronel (ROAL Motorsport BMW) und Michel Nykjær (SunRed León) hinter dem Trio positionieren.

Huff und Muller kämpften hart um den Rennsieg, jedoch fand kein Führungswechsel mehr statt. «Durch all die Safety-Car-Runden wurden meine Reifen ja gar nicht richtig warm.», schmunzelte Huff über seinen Rennsieg.

Lauf 2 wurde wie immer stehend gestartet. Altmeister Franz Engstler startete von der Pole-Position. Jedoch setzte sich Markenkollege Tom Coronel, der von Position vier aus startete, gleich an die Spitze des Feldes. Coronels BMW hatte so viel Traktion, dass es schien, die Konkurrenz würde regelrecht stehen blieben. Huff ging noch in Runde 2 auf die zweite Position, nachdem der Nykjær gekonnt überholte. Der Brite schnappte sich im weiteren Rennverlauf noch den fliegenden Holländer und fuhr zum Rennsieg. Teamkollege Yvan Muller behielt jedoch die Ruhe. Der Elsässer zeichnete sich durch eine souveräne und überlegte Fahrweise aus und beendete den Lauf hinter Coronel auf Position drei. Dies reichte, um seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen zu können. «Das war wirklich eng. Rob hatte mir über die ganze Saison einen guten Fight geboten. Jetzt bin ich überglücklich.», freute sich Muller über den Titel.

Durch die Ergebnisse in Macau ging der Titel in der Privatfahrerwertung an den Dänen Kristian Poulsen (Liqui Moly Team Engstler). Der BMW-Mann lag am Ende knappe zwei Punkte vor seinem stärksten Rivalen Michel Nykjær.

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Pos.FahrerPkt.
1Yvan Muller180
2Alain Menu157
3Robert Huff150
4Gabriele Tarquini97
5Tom Coronel97
6Norbert Michelisz78
7Pepe Oriola69
8Stefano D'Aste59

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