Seit wenigen Minuten sollte in Barcelona der zweite Testtag begonnen haben, aber die Teams müssen sich in Geduld üben: über dem Circuit de Catalunya liegt Nebel.
Grund: Solange ein Rettungs-Heli nicht fliegen kann, darf auch nicht gefahren werden.
Da hatte man vor ein paar Jahren in Estoril weniger Bedenken: Damals lag eine so dichte Nebelglocke über der portugiesischen Bahn, dass wir von der Boxengasse aus die Haupttribüne nicht erkennen konnten!
Der einzige Fahrer, der sich in diese Suppe wagte, war Arrows-Fahrer Eddie Cheever, dessen Rücklicht bald verschwand und der anschliessend nur zu hören, aber nicht zu sehen war. Was ihn nicht davon abhielt, drei Runden zu fahren. Dann kam selbst der Amerikaner zur Einsicht, dass das Testen etwas schwierig sei.
Es dauerte ungefähr einen halben Tag, bis die Haupttribüne wie der Rumpf der Titanic aus dem Nebel auftauchte, die Sonne durchblinzelte und endlich gefahren werden konnte.
Um 09.28 erhielten die Teams grünes
Licht, allerdings nur mit Freigabe für eine Installations-Runde (wenn
die Rennställe die generelle Funktion des Autos prüfen).
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