Bereits im ersten Versuch preschte Eugene Laverty mit seiner Parkalgar-Honda unwiderstehlich an die Spitze und diktierte das Tempo. Pro Runde setzte sich der Nordire etwa 0,4 sec. von seinen Verfolgern ab und fuhr souverän ein kontrolliertes Rennen. Im Ziel hatte Laverty 4,4 sec. Vorsprung auf Joan Lascorz (E/Kawasaki) und Kenan Sofuoglu (TUR/Honda).
«Nach einem anstrengenden Wochenende, war es letztendlich ein ziemlich einfaches Rennen», jubelte Laverty entzückt. «Joan und Kenan konnten eine sehr schnelle Runde fahren, aber wir wussten, dass wir Konstant waren. Im Warm-Up konnten wir die Rennabstimmung noch ein klein wenig verbessern.»
Guter Vierter wurde der Spanier David Salom. Mit überschaubaren 12 sec. Rückstand im Ziel deklassierte der Triumph-Pilot seine Markenkollegen: Jason DiSalvo (USA/8.) büsste 30 sec. auf den Sieger ein, bei Chaz Davies (GB/12.) waren es bereits 40. Sébastien Charpentier (F/13.) entkam bei seinem Comeback gar nur knapp der Überrundung.
Pech hatte Katsuaki Fujiwara. Der Teamkollege von Joan Lascorz kämpfte lange Zeit mit ums Podium und lag in Runde 17 sogar auf Position 3. Ein Sturz beendete die beherzte Fahrt; der Japaner rappelte sich jedoch wieder auf und wurde noch Elfter.
Weil Michele Pirro (I/Honda) mit technischen Problem ausschied und Alexander Lundh (SWE/Honda) stürzte, sahen nur 15 Teilnehmer die Zielflagge.



Grossansicht
drucken



