Die Anfangsphase wurde aber auch von einigen Stürzen überschattet: Neben Alessio Palumbo (I/Kawasaki) und Massimo Roccoli (I/Honda) erwischte es in der dritten Runde auch Fujiwara und Bastien Chesaux (CH/Honda). Danilo Dell’Omo und Jason DiSalvo müssen mit verendeten Motorrädern aufgeben.
Die Top-4-Piloten an der Spitze bekamen davon aber nichts mit. Bis zur fünften Runde erledigte Laverty die Führungsarbeit, bis Lascorz und Davies den Parkalgar-Piloten im sechsten Umlauf auf Platz Drei verwiesen. Einige Kurven später war Laverty nur noch Vierter: Auch Sofuoglu ging an seinen Erzrivalen vorbei.
Mit konstant tiefen 1.37er-Zeiten schüttelte Lascorz allmählich seine Verfolger ab und führte nach 10 Runden um 1,6 sec. vor Davies und Sofuoglu, die ihrerseits auch Laverty um über zwei Sekunden abgehängt haben. Auf Platz 5 dreht David Salom (E/Triumph) einsam seine Runden und fährt dabei auch schneller als der Nordire!
Durch die vielen Ausfälle sind bei Rennmitte nur noch 13 Piloten dabei. Selbst die einzige Frau im Teilnehmerfeld, Paola Cazzola (I/Honda), fährt mit zwei Runden Rückstand auf einem Punkteplatz!
Fünf Runden vor Schluss war es soweit: Salom ist am Hinterrad von Laverty angekommen und macht kurzen Prozess mit dem WM-Dritten. Damit sind die Positionen bezogen. Lascorz gewinnt souverän mit 3,2 sec. Vorsprung auf Sofuoglu, der wiederum Davies um 2,3 sec. abschütteln konnte.
Nach dem Cazzola mehrfach durch die Wiese räuberte und ein Defekt sie letztendlich erlöste, sehen nur 12 Piloten die Zielflagge. Sechster wird WM-Rookie Gino Rea (GB/Honda), der auf dem Zielstrich nur wenige 1/1000 sec. Vorsprung auf Matthieu Lagrive (F/Triumph) hatte. Die nachfolgenden Piloten fuhren in den letzten Runden allesamt ein einsames Rennen.



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