Wie Sofuoglu an der Spitze fuhr aber auch Laverty zu Beginn ein einsames Rennen. Kurzzeitig musste er zwar seinen Platz gegen Broc Parkes (Kawasaki) verteidigen, doch der Australier wurde wegen eines Defekts immer langsamer und musste letztendlich das Rennen aufgeben.
Nach 8 von 22 Runden kontrollierte Sofuoglu seinen Vorsprung auf Laverty, der dem WM-Leader jedoch ein wenig dichter auf den Pelz rücken konnte. Auf Platz 3 machte sich Katsuaki Fujiwara (J/Kawasaki) breit, dem Gino Rea und Massimo Roccoli (I/Honda) im Nacken sassen. Imola-Sieger Michele Pirro (I/Honda) ist nur auf Position 9 unterwegs, hat aber noch Anschluss bis zum siebten Platz, den Chaz Davies (GB) als bester Triumph-Pilot innehat.
Mit dem Mut der Verzweiflung hat Laverty bei Rennmitte die Lücke zu Sofuoglu geschlossen! Aber Sofuoglu lässt sich nicht in einen Zweikampf verwickeln und überlässt dem Nordiren kampflos die Führung - Dank 16 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung kann es der Ten Kate-Pilot ruhig angehen lassen!
Sofuoglu geht auf den letzten Runden kein Risiko ein und begnügt sich mit dem zweiten Platz. Im Ziel hat der 26-Jährige 4,8 sec. Rückstand. Als einziger Pilot stand Sofuoglu in jedem Saisonrennen auf dem Podium und wurde nach 2007 erneut verdienter Weltmeister der Supersport-Klasse!
Spannend wurde es im Finale noch im Kampf um den letzten Podiumsplatz zwischen Fujiwara, Robbin Harms, Roccoli und Davies, der zu der Gruppe mit schnellen Rundenzeiten aufschliessen konnte. In der turbulenten letzten Runde setzte sich letztendlich der Triumph-Pilot durch. Fujiwara, der fast das gesamte Rennen auf der dritten Position lag, wurde auf Platz 6 durchgereicht.
Ins Ziel kamen nur 12 der ursprünglich 20 Piloten. Unter den Ausfallopfern war unter anderem auch Gino Rea (GB/Honda) und der ehemalige Supersport Weltmeister Fabien Foret (F/Kawasaki).



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